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Ref. Kirche Wattenwil-Forst

Tatyana Gaam
11. Aug.
1 Min. Lesezeit

Von der Elektroheizung zur bestehenden Fernwärme

Die Kirche Wattenwil-Forst wird heute noch mit einer direkten Elektroheizung beheizt. Für das Kirchgemeindehaus und das Pfarrhaus steht hingegen bereits eine Fernwärmeversorgung zur Verfügung.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie entwickelt kirchenklima.ch ein Konzept, um künftig auch die Kirche in diese nachhaltigere Wärmeversorgung einzubinden und damit die bestehende Elektroheizung vollständig zu ersetzen.


NE-Konvektoren ermöglichen die Umstellung

Damit die Fernwärme auch für den grossen Kirchenraum effizient genutzt werden kann, ist der Einbau von NE-Konvektoren vorgesehen. Sie ermöglichen eine wirkungsvolle Beheizung bei niedrigen Systemtemperaturen und eignen sich damit optimal für die Einbindung in die bestehende Wärmeversorgung.

Die Wärme wird gezielt dort abgegeben, wo sie benötigt wird. Dadurch kann die Kirche effizient und gleichzeitig mit einem angenehmen Raumklima beheizt werden.


Intelligentes Energiemanagement

Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist die neue Gebäudeautomation. Sie übernimmt das Energiemanagement und sorgt dafür, dass die Kirche abhängig von ihrer tatsächlichen Nutzung beheizt wird.

Anstelle eines starren Heizbetriebs wird die erforderliche Aufheizung bedarfsgerecht gesteuert. Die Gebäudeautomation berücksichtigt die Nutzung und die thermischen Eigenschaften des Kirchenraums und sorgt dafür, dass die gewünschte Temperatur rechtzeitig zum Anlass erreicht wird.

So verbindet das geplante Konzept die bereits vorhandene Fernwärme mit einer effizienten Niedertemperatur-Wärmeverteilung und intelligenter Gebäudeautomation – und schafft damit die Voraussetzung, die bisherige direkte Elektroheizung der Kirche vollständig abzulösen.

 
 
 

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